Gold kaufen mit Hilfe vom derzeitigen Goldkurs

Mai 31st, 2009 | By yung | Category: Allgemein

Gold kaufen war schon ab ca. 2000 v. Chr. normal, damals wurden Goldbarren und Goldmünzen als Währung zum Kaufen von anderen Dingen verwendet. Heute ist es üblich, dass Menschen Gold kaufen, um es als Wertanlage zu benutzen oder als Münzen zu sammeln. Es wird nicht mehr als Zahlungsmittel verwendet und zirkuliert auch nicht mehr wie damals. Besonders beliebt sind Goldmünzen unter Numismatikern. Zu heutiger Zeit ist es nicht mehr, wie in der Antike, normal, dass Menschen Gold kaufen um es gegen andere Dinge einzutauschen. Damals wurden Goldbarren und anderes Barren-, Beil- und Gerätegeld so verwendet. Gold dient heute vor allem zur Regulierung von Währungen. Der Bestand an Gold wird vom Staat kontrolliert und geregelt. Bevor Sie Gold kaufen können, wird es geprägt, das bedeutet, dass Herstellermarke, Barrennummer und Feinheit eingraviert werden. Möchten Sie Gold in Barrenform kaufen, können Sie sich zum Beispiel für einen Standardbarren entscheiden, welcher eine besonders hohe Feinheit besitzt und sehr schwer ist. Das Mindestmaß an Feinheit welche ein Goldbarren haben muss, beträgt 995 und ist gesetzlich geregelt. So können sich Menschen, welche Gold kaufen bezüglich der Feinheit von graviertem Gold auch immer sicher sein. Anders als bei Gold sind die Vorschriften von Feinheit bei Silber oder bei Platin. Silberbarren besitzen eine Mindestfeinheit von 999, Platinbarren sind mit 999,5 festgelegt. Wenn Sie Gold kaufen möchten, ist es wichtig, dass Sie sich vorher über den Goldkurs informieren. Da dieser schwankt, wie auch Währungen und der Ölpreis schwanken, kann man sich nie hundertprozentig darauf verlassen, dass er gleich hoch bleibt. Der Goldkurs hängt neben dem aktuellen Ölpreis und dem US-Dollarkurs ab von geplanten, aber auch spontanen Spekulationen und Erwartungen, sowie von einigen Marktdaten, wie der Nachfrage und dem Angebot an Gold. Deshalb wird der Goldpreis auch schon seit dem 18. Jh. immer wieder neu fixiert. In London wurde um 1919 ein Treffen eingeführt, bei welchem Goldhändler den Goldkurs festlegten.

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3 comments
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  1. schmunzelnder Klugschnacker ON: Historisch belegt ist Gold als Zahlungsmittel oder Wertgegenstand übrigens schon deutlich länger. Es gibt Quellen, die weit vor den Ägyptern ansetzen. Demnach kennen Menschen Gold bereits seit etwa 8-10 Tausend Jahren als wertiges Material. Die ersten anatolischen Goldschmuckstücke stammen etwa aus der Zeit von 8.000 v. Chr.

    Goldbarren können tatsächlich bereits aus der Zeit von ca. 2.500 v. Chr. nachgewiesen werden und Münzen gibt es etwa 500 Jahre später. Als gültiges Zahlungsmittel sind sie erst um 550 v. Chr. in Kleinasien und in Griechenland nachgewiesen. Interessanterweise gab es in China etwa zeitgleich auch Münzen.

    Doch im praktischen Leben nutzen wir beides nur für den Werterhalt. Als Zahlungsmittel werden sie in Europa nicht mehr eingesetzt.

    : schmunzelnder Klugschnacker OFF

    Die Goldpreisentwicklung ist grundsätzlich Gegenläufig zur wirtschaftlichen Gesamtentwicklung. Geht´s der Wirtschaft gut, ist der Goldpreis oft niedrig. Mit dem Einsetzen von Krisenzeiten explodiert der Goldpreis regelmäßig um dann langsam wieder abzusinken.

    Wer heute Gold kauft um auf weiter steigende Wertentwicklung zu spekulieren, sollte schon im Blick haben, dass der Goldpreis heute bereits hoch ist. Natürlich kann es noch mal einen Schub geben, wenn China tatsächlich seine Dollar-Reserven auflöst und in Gold investiert (also auch offiziell). Auch eine einsetzende Inflation wird sicherlich einen Einfluss haben. Doch das der Goldkurs noch in 2009 die € 1.500er Marke übersteigt, dürften nur wenige ernsthaft erwarten.

    Gold ist sicherlich eine nette Ergänzung innerhalb größerer Portfolios und sollte meiner Meinung nach den Kaufkrafterhalt im Fokus haben. Sicherlich können sich nicht alle einen 12,44 KG – Barren kaufen, bei dem die Nebenkosten am kleinsten sind. Immerhin reden wir dann von einem Preis um die € 275 000 pro Barren.

    Doch bei z.B. http://www.4free-AG.de kann man schon ab € 5.000 in physisches Gold investieren. Der an die Kunden weitergegebene Goldeinkaufspreis liegt in etwa auf dem Niveau des 12,44 – Kilo – Goldbarrens. Dieser enorme Preisvorteil macht die geringen weichen Kosten locker wieder wett, zumal das Gold in der Schweiz gelagert wird. Nicht zuletzt deshalb ist auch der Silber – Ankauf interessant. Es entfällt nämlich die bei Silberankauf in Deutschland anfallende Mehrwertsteuer (MwSt.). Risikostreuung leicht gemacht. :-)

  2. Hallo
     
    Danke für diesen interessanten Beitrag!
    Generell würde ich es so sehen, dass man mit Goldanlagen nicht
    so viel verkehrt machen kann wie etwa mit Aktien, wo es oftmals ein Glücksspiel ist, was man am Ende dabei
    rausbekommt. Auch wenn die Rendite bei Goldanlagen klein(er) ist – gegeben ist sie auf jeden Fall.
    Aber das ist denke ich auch ein Stückweit Geschmacks- und Persönlichkeitssache

    Grüße
    Konstantin

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