Anlageformen mit Inflationsschutz

Okt 20th, 2009 | By Racer | Category: Allgemein

Tagesgeldrechner.info informiert: Vor nichts haben Anleger derzeit so viel Angst wie vor einer anziehenden Inflation. Zwar liegt die Inflation – nach einem Anstieg auf durchschnittlich 2,60 Prozent im Jahr 2008 – derzeit bei um die null Prozent, viele Anleger rechnen jedoch damit, dass bei einem Anspringen der Konjunktur die Unmengen frischen Geldes, welches die Notenbanken aufgrund der Finanz- und Wirtschaftskrise in Umlauf gebracht haben, dies über kurz oder lang zu einer kräftigen Inflation führen wird.

Schon bei den Werten des letzten Jahres würde von den derzeitigen Zinsen beliebter Giro- oder Tagesgeldkonten nichts übrig bleiben. Das seit Jahren beliebte DKB Girokonto bietet derzeit etwa 2,05 Prozent Zinsen. Schon ohne Berücksichtigung zu zahlender Steuern bliebe davon bei 2,60 Prozent Inflation wie im Vorjahr nur eine negative Realwertentwicklung übrig.

Inflationsschutz suchen viele Anleger daher in Sachwerten und Edelmetallen. Gold wird hier neben Immobilien und Aktien immer wieder ins Feld geführt. Dabei muss bei Gold auf mehrere Faktoren geachtet werden: Gold alleine vermehrt sich nicht, es produziert nichts, bringt keine Zinsen und ist mit derzeit über 1.000 US-Dollar pro Feinunze schon stark gestiegen. Als Beimischung eignet es sich dennoch, denn Gold wird international und seit Jahrtausenden als Reservewährung angesehen. Gegen eine weitere Schwäche des US-Dollars kann man sich außer mit Gold auch durch ein Investment bei einem Forex-Broker schützen, indem man auf einen sinkenden Dollarkurs spekuliert. Eine Auswahl dafür geeigneter Anbieter zeigt der Forex-Broker Vergleich des Fachportals devisen-forex.de.

Auch bei Immobilien gilt es auf einiges zu achten, sollte man sich dafür als Inflationsschutz entscheiden. Eine Immobilien-Direktanlage kommt nur für die wenigsten als Anlageform in Frage. Viel öfter wird auf offene und geschlossene Immobilienfonds zurückgegriffen, bei welchen die Inflation aber auch die Rendite größtenteils oder vollständig aufzehren kann.

Aktien und inflationsgeschützte Anleihen sind da schon eine bessere Wahl. Aktien gelten gemeinhin als eines der besten Mittel gegen Inflation und inflationsgeschützte Anleihen, wie sie auch vom Bund herausgegeben werden, können eine steigende Inflation ebenfalls abpuffern und sogar eine positive Realwertentwicklung auch in Zeiten höherer Inflationsraten vorweisen.

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